CFDs - Contracts for Difference

CFD - Strategien

CFD-Strategien können sehr vielfältig sein. Vorwiegend geht es jedoch um die eine Frage: Geht es nach oben oder nach unten? Ihre Erwartungen für die Marktentwicklung sind für eine passende CFD-Strategie natürlich entscheidend.

Wenn Sie in CFDs investieren wollen, sollten Sie dies nur für solche Basiswerte planen, deren Entwicklung Sie schon länger verfolgen. Über Erfolg oder Misserfolg entscheiden häufig das richtige Timing und die richtige Interpretation von Informationen. Aber was ist schon richtig und was ist falsch? Nachher ist man immer schlauer. Trotzdem - sich vor einer Investitionsentscheidung gründlich über einen Wert, eine Marktentwicklung oder auch über Fundamentaldaten zu informieren ist ein wichtiges Fundament.

Je häufiger Sie hinter die Kulissen einer Kursentwicklung schauen und Fakten, Aussagen und Psychologie analysieren, umso besser können Sie ein gutes Timing für eine Börsensituation und ihre Anlageentscheidungen entwickeln. Wenn Sie mit Zeitvorteil an eine neue und wichtige Information über einen Basiswert gelangen, können Sie dies sicher positiv für sich nutzen. Doch solche „heißen“ Informationen sind eher selten, es sei denn Sie sind Insider und sehr nah am Marktgeschehen. Aber wer ist das schon. Informationen sind meist schon wieder veraltet, wenn sie der breiten Anlegerschar zugänglich gemacht werden.

Also seinen Sie bitte vorsichtig: CFDs bieten durch ihre Hebelwirkung sehr gute Chancen mit wenig Kapitaleinsatz viel Rendite zu erreichen, aber ebenso schnell kann es in die für Sie falsche Richtung gehen.


CFD-Strategien:

1. Long-Strategie

Wenn Sie für einen bestimmten Basiswert Kurssteigerungen erwarten, können Sie eine CFD-Kaufposition (Long) auf diesen Basiswert eröffnen. Gewinn erzielen Sie, wenn sich der Kurs des Basiswertes tatsächlich nach oben bewegt und Sie die CFD-Position zu einem höheren Kurs schließen (verkaufen) können. Ein Verlust tritt ein, wenn Ihre Kurserwartung nicht eingetreten ist und der Verkaufskurs unter dem Kaufkurs liegt.

2. Short

Eine CFD-Verkaufsposition (Short) können Sie eröffnen, wenn Sie für einen Basiswert eher mit fallenden Kursen rechnen. Wenn Sie den leerverkauften Basiswert später zu einem niedrigeren CFD-Preis zurückkaufen können, ging Ihre Strategie auf und Sie können einen Gewinn einstreichen. Sollte der Kurs des Basiswertes entgegen Ihren Erwartungen steigen, realisieren Sie beim Schließen der Position durch den Kauf einen Verlust, da Sie nun mehr bezahlen, als Sie durch einen Verkauf bekommen hätten.

3. Long und Short

Mit dieser Strategie können Sie darauf spekulieren, dass sich ein Wert besser entwickelt als ein anderer, wobei es dabei unwichtig ist, ob die Kurse steigen oder fallen.

Wenn Sie beispielsweise nicht einschätzen wollen, ob der deutsche Automarkt derzeit vor einem neuen Aufschwung steht oder bald Absatzprobleme bekommt, Sie aber von einer bahnbrechenden Entwicklung bei Merzedes gehört haben, dann können Sie beispielsweise Daimler-Aktien long gehen und BMW Aktien Shorten.

Wenn nun die Automobilbranche steigt, dann sollte Ihrer Einschätzung zufolge die Daimler-Aktie mehr steigen, als die BMW-Aktie. Sie verdienen an dieser Spekulation genau den Betrag, um den die Daimler-Aktie mehr steigt, als die BMW Aktie.

Sollte die Automobilbranche fallen, dann sollte Ihrer Einschätzung zufolge die Daimler-Aktie weniger fallen, als die BMW-Aktie. Sie verdienen mit dieser Strategie genau den Betrag, um den die Daimler-Aktie weniger fällt, als die BMW-Aktie.


4. Absicherung von Depotbeständen

Wenn Sie in Ihrem Depot eine langfristige Position von beispielsweise Siemens-Aktien haben, die Sie aus steuerlichen Gründen nicht verkaufen wollen, obwohl der Kurs derzeit kräftig angestiegen ist, so können Sie diese Kursgewinne mit einem Short CFD auf Siemens absichern. Sollte der Kurs von Siemens nun fallen, so verlieren Sie zwar mit Ihrer Siemens-Position, gewinnen aber mit dem Short CFD auf Siemens, so dass unterm Strich Ihr Depotwert konstant bleibt (abzgl. Transaktionskosten).

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CFD-Strategien. Long-Strategien, Short-Strategien. Long und Short. Absicherung von Depotbeständen (Hedging).

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